HSV Maulburg 2002 e. V.

Agility, Mobility und mehr...!

 

Schnitzeljagd am 17. September 2017

Am Samstag  vor der Schnitzeljagd haben wir unseren Hundeplatz und das Gelände, in dem sie stattgefunden hat, für den großen Tag vorbereitet: Zelte und Küche wurden aufgebaut, die Strecke für die Teilnehmer ausgeschildert,…  

Am Sonntag haben sich die Helfer früh auf dem Hundeplatz versammelt um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Um 9 Uhr sind unsere Helfer in den Wald gegangen, um ihre Stationen für die Teilnehmer zu herzurichten. Wohl aufgrund des unberechenbaren Wetters und der vielen Veranstaltungen, die zeitgleich in der Gegend stattgefunden haben, war der Teilnehmerandrang zum Startbeginn eher verhalten.

Gestartet sind die Teilnehmer auf dem kleinen Platz. Eine blickdichte Plane war zwischen zwei Bäumen gespannt. Auf einer Seite befand sich der Hund, auf der anderen sein Herrchen oder Frauchen. Der Hundeführer musste seinem Hund jetzt drei Kommandos geben, die der Hund ohne Sichtkontakt zu seinem Halter befolgen sollte. Anschließend ging es Richtung Wald, wo gleich das nächste Spiel auf die Teilnehmer gewartet hat.  Ein großer Würfel lag bereit. Jeder Augenzahl wurde eine Übung für den Hund zugeordnet, je höher die Zahl, desto schwieriger die Übung. Der Hundeführer durfte nun drei Mal würfeln und musste sich für eine Zahl entscheiden. Dann sollte die entsprechende Aufgabe von Hund und Herrchen gelöst werden.

Welcher Promi hat welche Hunderasse bekannt gemacht? Das zu erraten galt es bei der nachfolgenden Station.

Sehr gefordert wurden die Teams einige hundert Meter später: Nachdem der Hundeführer 20 Sekunden Zeit hatte, sich verschiedene Gegenstände in einer Kiste einzuprägen, musste er - einen Löffel mit einem Ei in der einen Hand, die Hundeleine in der anderen, den Hund durch einen Geschicklichkeitsparcours führen. Abschließend wurden die Hundehalter gefragt, an welche Gegenstände aus der Kiste sie sich noch erinnern können.

Trotz der angenehmen Temperaturen standen an der nächsten Station Getränke für die zweibeinigen Teilnehmer bereit. Die Vierbeiner hatten an jeder Station die Möglichkeit sich an der „Wasserbar“ zu bedienen. Auf Hund und Halter kamen unterschiedliche Herausforderungen zu: Während der Halter versuchen musste, zwei Bälle, die durch eine Schnur verbunden sind, so zu werfen, dass sie sich um die Stange eines in vier Meter stehenden Hindernisses wickelten, musste der Hund auf etwa der Hälfte der Distanz warten, ohne den Bällen hinterher zu jagen.

Nach dieser Station ging es auch schon auf den Rückweg. Sechs Eimer wurden pyramidenförmig aufgestellt und mit Käsewürfeln bestückt. Der Hund hatte am breiteren Ende der Pyramide zu warten, während sich sein Hundeführer ein Stückchen hinter die letzten beiden Eimer stellte. Dann wurde der Hund abgerufen und sollte ohne den Käse zu stehlen zu seinem Besitzer laufen.

Am kleinen Bach hing ein Plakat, auf dem sechs verschiedene „Designerhunde“ abgebildet waren. Während die Hundehalter rätselten, welchen Rassen wohl die Elterntiere der abgebildeten Hunde angehören, konnten die Hunde ihre Füße baden.

Beim anschließenden Spiel, sollte der Hund das Futter unter den aufgestellten Hütchen erschnüffeln. Auch an der darauf folgenden Station war die Nase des Hundes gefragt: in einem Strohhaufen wurden mit Futter bestückte Klopapierrollen versteckt, die der Hund finden und herausholen sollte.

Bei der letzten Station außerhalb des Vereinsgeländes wurde es nass: In einem Wasserbecken schwammen mehrere Spielzeuge, andere lagen auf dem Grund des Beckens. Innerhalb von 30 Sekunden sollte der Hund möglichst viele der Spielzeuge aus dem Wasser apportieren. 

Auf dem großen Platz wurde abschließend das Spiel „Spießrutenlauf“ gespielt. In einem abgezäunten Bereich waren kreuz und quer niedrige Hürden aufgestellt. Der Hund musste vor den Hindernissen warten, bis sein Halter an das andere Ende hinter eine Markierung gegangen war. Dann sollte der Hundeführer seinen Hund zu sich rufen und versuchen ihn so zu losten, dass er auf seinem Weg über möglichst viele Hindernisse ging.

Unsere Helfer waren gerade aus dem Wald zurück, als es kräftig angefangen hat zu regnen. Die Siegerehrung konnten wir aber bei trockenem Wetter durchführen. Wir hoffen, dass die 62 teilnehmenden Teams alle viel Spaß und einen tollen Tag hatten.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns bei unseren vielen fleißigen Helfern, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich wäre. Ein ebenso herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren, die uns wieder so toll unterstützt haben!! Unsere Teilnehmer haben sich riesig über die Aufmerksamkeiten gefreut.